Freitag, 8. Dezember 2017

Aruba, Bonaire, Curacao, die drei ABC Inseln


Nach dem Besuch der drei ABC Inseln hier unser Fazit:

Alle drei Inseln sind autonomer Teil der Niederlande. Hier verbringen viele Holländer ihren Urlaub und/oder leben hier. Die Verständigung findet auf Niederländisch, Englisch, Spanisch und Papiamento statt. Alle drei Inseln liegen auf einem Kalkplateau. Auf allen drei Inseln haben wir uns sicher gefühlt. Alle drei Inseln verfügen über einen Nationalpark und eine attraktive Hauptstadt. Bis auf Bonaire gibt es eine eigene Währung neben dem US Dollar. Auf allen drei Inseln konnten wir uns in großen Supermärkte sehr gut versorgen.

Doch obwohl die drei Inseln so viele Gemeinsamkeiten haben, ist jede speziell und einzigartig.

So bedient Aruba mit langen Stränden, feinstem weißen Sand und smaragdfarbenem Meer das Klischee von der Karibik. Täglich legen 2-3 Kreuzfahrtschiffe in Oranjestad an. Edle Hotelanlagen warten auf zahlungskräftige Urlauber.

Bonaire ist ein Eldorado für Taucher. Hier gibt es fast keine Sandstrände. Das Kalkplateau fällt 5 Meter vor der Insel auf 40 Meter ab und dort hat sich eine einzigartige Korallenlandschaft entwickelt. Bunte Rifffische bewohnen die Korallen und das Leben spielte sich für uns hauptsächlich unter der Wasseroberfläche ab.

Curacao, die Insel in der Mitte, ist nicht so einfach zu beschreiben. Am Besten gefiel uns der bunte Markt der Venezuelaner. Mit kleinen Fischerbooten fahren die freundlichen Männer aus Venezuela mit ihrem Obst und Gemüse nach Curacao und verkaufen es in Wilhelmstadt. Die Preise sind reell. Die Mangos und Advocados waren meine Favoriten und köstlich. Die Menschen auf Curacao lieben die Musik. Gerne gehen sie am Abend aus. In den kleinen Kneipen wird Live Musik geboten.

Wenn wir Aruba in den kommenden Tagen verlassen, schauen wir gerne auf die Zeit, die wir auf den ABC Inseln verbringen konnten, zurück. Sie waren für uns ein sicherer Aufenthaltsort während der Hurrikanzeit und während der Regenzeit deutlich trockener als der Rest der Karibik.

In den nächsten Tagen werden wir nach Jamaika segeln. Es gilt eine Segelstrecke von ca. 600 Seemeilen zu bewältigen. Bei gutem Wind hoffen wir in 5 Tagen dort zu sein.....hasta pronto!

Sonntag, 15. Oktober 2017

... zurück auf Curacao

Nach vier ereignis und -arbeitsreichen Monaten in Deutschland sind wir wieder zurück auf unserer Murada. Obwohl wir die Zeit mit Familie und Freunden in vollen Zügen genossen haben, sind wir auch wieder froh, unser so viel ruhigeres und entspannteres Leben in der Karibik aufnehmen zu können.
Wir liegen in "spanish water", einer geschützten Lagune auf Curacao.

Etwa 70 km von Venezuela entfernt liegt Curacao im südlichen Teil des karibischen Meeres und außerhalb des Hurrikangebietes. Curacao gehört neben Aruba und Bonaire zu den ABC Inseln. Curacao ist autonomes Land innerhalb der Niederlande. Hier wird holländisch, spanisch, papiamento und englisch gesprochen. Neben der karibischen Sonne, zahlreichen Stränden und einer bunten Unterwasserwelt lockt Curacao mit einem bunten Völkergemisch und einer reichhaltigen Kultur.
Die Hauptstadt Wilhemstadt ist Weltkulturerbe der Unesco. Mit ihren in leuchtenden Farben bemalten Häusern, dem schwimmenden Markt der Venezulaner, der alten und neuen Markthalle, prächtigen Kolonialbauten, Forts, Museen, Restaurants, Cafes und Bars eine Stadt voller Leben.

Wir fahren mit dem öffentlichen Bus von unserem Ankerplatz in "spanish water" ins Zentrum von Wilhemsstadt. Auf dem Markt beginnen wir mit einem einfachen Kaffee unter Einheimischen den Tag, kaufen frisches Obst und Gemüse von den im Hafen liegenden Booten aus Venezuela, besichten das Fort und erfreuen uns immer wieder an der Königin-Emma Brücke. Diese Brücke (erbaut 1879-1898) verbindet den Stadtteil Punda mit Otrabanda und öffnet unkompliziert und ohne lange Wartezeiten, wenn ein Schiff von draußen in die Sintanna Bucht ein- oder ausfahren möchte. Die gesamte Brücke schwingt dann zur Seite, weshalb die Brücke auch liebevoll swinging old lady genannt wird.
Die Brücke öffnete auch für uns, als wir von der Marina zur Lagune fuhren, aber nur soweit, dass wir gerade an ihrer Seite hindurch passten. Wenn die Brücke komplett zur Seite schwingen muss, weil ein Containerschiff passiert, gibt es für die Fußgänger eine kostenlose Fahrt mit der Fähre, Ponchi genannt. Die großen Schiffe überragen dann um ein Vielfaches die an den Ufern stehenden Häuser und passen auch unter der Königin-Juliana Brücke hindurch, die mit 56 Metern eine der höchsten Brücken der Welt ist. Zu gerne verweilen wir an dieser zentralen Stelle und es wird nie langweilig.






Infos: Bus von spanish water nach Wilhelmstadt Busbahnhof 1.70 Gulden
Hauptpost beim Markt in Wilhelmstadt: Kosten für 1 Paket 1,5 kg nach DE ca. 29 Gulden
DHL Postversand mit Empfangsbestätigung, Verfolgercode und innerhalb von 2-3 Tagen 1 Paket von 1,5kg nach DE 145 Gulden
DHL Poststelle im Stadtteil Pond, erreichbar mit Minibus ab Busbahnhof 2,70 Gulden
Umrechnungskurs: 1 € = 2,2 NLG




Samstag, 17. Juni 2017

schon 3 Wochen in Deutschland

.......schon 3 Wochen in DE


- schon alle Kinder und Enkel und einige liebe Freunde gesehen
- dabei Deutschland von Nord nach Süd und zurück bereist
- einen Nachmieter für unsere Wohnung gefunden
- einen Arbeitsplan Haus erstellt und in Angriff genommen


......irgendwie hatten wir kaum Zeit hier anzukommen, da ging es schon in die Vollen....
und es wird in den nächsten Wochen nicht langweilig werden.

....trotzdem haben wir uns vorgenommen, neben den Arbeitseinsätzen die schönen Dinge des Lebens und das Zusammenkommen mit Familie und Freunden nicht zu vergessen.....in diesem Sinne freuen wir uns auf euch!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Curacao

Von Bonaire nach Curacao sind es nur 40 Seemeilen. Mit dem Passatwind im Rücken ist das ein schöner Tagestörn. Als kleines Bonbon liegt auf der Strecke noch Klein Curacao. Eine kleine Sandinsel mit Leuchtturm.

In Curacao stellen wir unser Schiff für die Hurrikanzeit an Land.

Ende Mai fliegen wir nach Deutschland. Wir freuen uns auf Familie und Freunde.

Montag, 15. Mai 2017

Antauchen des Tauchclubs Cuxhaven in Bonair

Liebe TCCler, aus Mangel an aktiven Antauchern haben wir ohne Absprache, eigenmächtig das Antauchen nach Bonair verlegt! Die hier anwesenden TCC-Mitglieder haben zu 100% am Antauchen teilgenommen.
Gruß aus Bonair 
SY Murada
Elvira und Alfons 

Mittwoch, 10. Mai 2017

....wie aus Klein Murada Murasa wird............

Unser neues Beiboot braucht einen Namen. Erstens erkennen wir unser graues Beiboot unter den vielen anderen grauen Beibooten nicht mehr und zweitens wollen wir keinen ermutigen, es, weil namenlos, einfach mitzunehmen.

Ganz unspektakulär hatten wir da einfach an Murada gedacht. Das stieß bei Britta und Jens auf Widerstand. Unsere Freunde von der Segelyacht Lili hatten sich schon so ihre Gedanken gemacht.
Murada ginge gar nicht war ihre Meinung. Unser Beiboot müsse Murasa heißen........waren wir da in Gleitfahrt zu schnell an ihnen vorbei geschossen !?!

Nun, Britta und Jens, hoffen wir, dass ihr mit dem Schriftzug zufrieden seid. Zum Begießen liegt schon der Schampus bereit.

Montag, 8. Mai 2017

Good bye altes, rotes Beiboot........

Unser geliebtes alte, rotes Beiboot mit den vielen bunten Flicken hat einen neuen Liebhaber gefunden. Eine junge Familie mit 2 Kindern und einem Hund wollen es fortan nutzen. Das Pärchen kommt aus Kanada, lebt schon seit letztem Juni an Bord ihrer 37 Fuß Yacht und ist mit "low budget", sprich wenig Geld unterwegs. Wie sie uns erzählen, leben sie allein vom Kindergeld. Ihnen überlassen wir gerne unsere Gummiboot.

Selbst haben wir ein größeres, ein Jahr altes Beiboot erstanden. Es ist völlig unspektakulär grau und zwischen von den vielen anderen grauen Beibooten nicht mehr zu unterscheiden. Daran müssen wir noch arbeiten. Bestückt mit dem neuen Außenborder können wir fortan größere Strecken in Gleitfahrt zurücklegen und werden nicht mehr nass. Ein unvorstellbarer Luxus. Denn bei kleiner Welle kamen wir eigentlich selten irgendwo mit trockener Hose an.